Sebastian Bonnet Bodenschule

EIGENTLICH ….. ist er ganz artig

Spieglein, Spieglein an der Wand…….

Zu Beginn meines praktischen Teils in meinen Seminaren beginne ich immer wie folgt:- ich schaue mir die Pferde und ihre Besitzer im gegenseitigen Umgang an.

Eines wird hier schnell klar…. Das Pferd spiegelt den Besitzer eins zu eins wieder. 

Ist der Mensch eher inkonsequent zeigt dies das Pferd beim Führen. Als Beispiel: das Pferd geht anstatt anzuhalten einfach weiter. Ist nicht mit seiner Aufmerksamkeit beim Menschen. 

Ist der Mensch eher temperamentvoll – ist das Pferd meistens angespannt.

Ist der Mensch vielleicht schüchtern, nervös und zurückhaltend zeigt es das Pferd in dem es ebenfalls nervös ist.

Oftmals liegt es daran, dass der Mensch nicht im hier und im jetzt mit seiner Aufmerksamkeit bei dem Pferd ist. Das Pferd ist es aber!! – in der Sekunde in dem der Mensch an seine Box geht oder auf der Weide sich dem Pferd nähert um es zu holen.

Daher – Schenke Deinem Pferd deine volle Aufmerksamkeit. Egal ob beim Führen, Putzen oder Reiten. Sei präsent!

Lasse Deine Sorgen und den Stress im Büro, in der Schule oder in Deiner Beziehung. Genieße jeden Augenblick mit dem Pferd. Finde Deine innere Mitte und Du wirst Veränderungen an Dir und dem Pferd feststellen.

 

 

Etwas zum Nachdenken.

Das Pferd ist dein Spiegel. 
Es schmeichelt dir nie. 
Es spiegelt dein Temperament. 
Es spiegelt auch seine Schwankungen. 

Ärgere dich nie über ein Pferd; 
du könntest dich eben sowohl 
über deinen Spiegel ärgern.

 

 

 

Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jedes Pferd und jeder Mensch wie in den o.a. Beispielen sind. Doch eines Frage ich Dich… heute schon einmal in den Spiegel geschaut??

 

Alles Gute

 

Sebastian

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